Immunmodulierende Effekte

1996 wurden die Immunparameter bei HIV-positiven Erwachsenen untersucht. Die Studienteilnehmer erhielten einen Monat lang täglich (an 5 Tagen in der Woche) eine 45-minütige Massagebehandlung. Sie beobachteten im Vergleich zur Kontrollgruppe sowohl einen signifikanten quantitativen Anstieg als auch eine gesteigerte Toxizität der Natural Killer Cells. Daneben zeigte sich eine Verminderung an Adrenalin und Noradrenalin sowie an Kortisol, was wiederum die Immunitätslage verbessert.

 

In einer anderen Studien 1997 an gesunden Probanden wurde beobachtet, dass Massage zu einer Abnahme der Überempfindlichkeitsreaktionen führt und das Immunsystem insgesamt stabilisert wird.

 

Die Verminderung der Stresshormone Kortisol und Adrenalin hat auch eine wichtige lokale Bedeutung: Die Kollagensynthese wird verbessert und damit die Wundheilung nach Verletzungen gefördert.